"Wollt ihr die Welt verbessern, müsst ihr erst die Sehnsucht nach einer besseren Zukunft wecken. Denkt aber nicht zu viel an die Zukunft, das hindert euch, in der Gegenwart zu leben und zu handeln."
Aktuelles
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19. bis 23. Januar 2026: "Globale Solidarität statt Reichtum für wenige!" (Attac-Protestwanderung zum Weltwirschaftsforum)
Termine: siehe Terminübersicht im Textteil
Ort: online/Hybrid sowie Berlin, Leipzig, Nürnberg, Busfahrt nach Davos
Veranstalter: Attac
Vom 19. bis zum 23. Januar 2026 treffen sich in Davos die Vertreter*innen von Konzernen, Politik und Wissenschaft zum Weltwirtschaftsforum (WEF), um zu beratschlagen und ihre Interessen zu verhandeln. Die Mehrheit der Weltbevölkerung, die unter Armut, Sozialabbau, Krieg und den Folgen der Klimakrise leidet, wird dort nicht vertreten sein. Das WEF präsentiert sich als Plattform zur Lösung globaler Herausforderungen – doch tatsächlich steht es sinnbildlich für eine ungerechte Weltwirtschaftsordnung. Attac Deutschland unterstützt die Proteste gegen das Weltwirtschaftsforum 2026 und beteiligt sich am Protestmarsch von StrikeWEF für eine soziale und klimagerechte Welt.
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12. Januar 2021: Vermögensverteilung in Deutschland (Martyna Linartas & Norbert Walter-Borjans im Dialog)
Termin: Montag, 12. Januar 2026 von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr
Ort: Köln, Universität, Hauptgebäude: Hörsaal II, Albertus-Magnus-Platz
Referenten: Norbert Walter-Borjans (langjähriger Finanzminister in NRW) und Martyna Linartas (Ökonomin und Expertin für soziale Ungleichheit)
Veranstalter: DGB Köln, AStA der Universität zu Köln, attac und Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW
Anmeldung: nicht erforderlich
Wie gerecht ist die Vermögensverteilung in Deutschland – und was bedeutet das für unsere Gesellschaft und Demokratie? Darüber sprechen Norbert Walter-Borjans, langjähriger Finanzminister in NRW, und Martyna Linartas, Ökonomin und Expertin für soziale Ungleichheit. Im Zentrum werden Fragen nach fairer Besteuerung, Vermögenskonzentration und den politischen Handlungsspielräumen für mehr Verteilungsgerechtigkeit stehen.
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10. Januar 2026: "UmSteuern kommunal: Mit soliden Finanzen zu starken Kommunen" (Tagung/Konferenz)
Termin: Samstag, 10. Januar 2026 con 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Ort: Köln, Bürgerhaus Kalk, Kalk-Mülheimer-Str. 58
Referenten: Kommunal- und Landespolitiker, Gewerkschaftsvertreter und NGO-Vertreter (Netzwerk Steuergerechtigkeit, Attac etc.) u. a.
Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW, DGB Köln, Attac, Kommunalpolitisches Forum NRW und Netzwerk Steuergerechtigkeit
Anmeldung: erforderlich
Wir leben in einem reichen Land: Hier leben so viele Millionäre und Milliardäre wie noch nie, der Staatshaushalt ist größer als je zuvor. Doch unsere Städte und Gemeinden können die dringendsten Aufgaben der Daseinsvorsorge nicht mehr finanzieren: Kitas und Schulen verfallen, Krankenhäuser werden geschlossen oder abgestoßen. Straßen und Brücken sind marode, der öffentliche Nahverkehr stagniert und es fehlt an finanzierbarem Wohnraum. Wie können die Kommunen gestärkt werden? Wie kann eine Umverteilung zugunsten der Kommunen aussehen, die zu mehr Lebensqualität und mehr Steuergerechtigkeit führt? Darüber soll mkit Betroffenen gesprochen werden.
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20. Dezember 2025: Reformvorschläge zur Rettung unserer akut gefährdeten Demokratie
Laut aktuellen Umfragen vom Herbst 2025 sind nur noch die Hälfte der Deutschen davon überzeugt, dass sich die politischen Probleme und Krisen mit unserem demokratischen System lösen lassen. Der Anteil derjenigen, die einem autoritären System bei Krisen und Kriegen mehr zutrauen, hat sich innerhalb von 2 Jahren von 14% auf 31% mehr als verdoppelt, wie Allensbach ermittelte. Müssten jetzt nicht die Alarmglocken schrillen und das aus dem vorigen Jahrhundert stammende demokratische System schnellstens zukunftstauglich für das 21. Jahrhundert gemacht werden, bevor es vollends erodiert? Es ist Gefahr im Verzuge, darum bedarf es dringend guter Handlungs-Vorsätze im Neuen Jahr: jetzt ist schnellsten ein Update für unsere offensichtlich nicht mehr funktionierende Demokratie vonnöten.
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10. Dezember 2025: "Sklaverei in der Dienstleistungswüste Deutschland?"
Was früher von fair bezahlten Bediensteten der privaten und öffentlichen Unternehmen als zugehöriger Service kostenlos mit angeboten wurde, ist zwecks Profitsteigerung und Kosteneinsparung immer mehr auf uns als Kunden abgewälzt worden, als unbezahlte Arbeit zu Lasten unserer Freizeit und ohne Kostenausgleich. Und wir leisten bereitwillig mit digitalem und zeitlichem Einsatz und Aufwand unseren Beitrag zum dortigen Personalabbau und zur Service-Verschlechterung für uns, die uns als vorteilhafte Verbesserung verkauft wird. Der erhebliche Arbeits- und Zeitaufwand für uns als Bürger und Kunden ist immens und raubt Lebenszeit.
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